Autor: Daniela Wolf

#35 Eva Parth dos Santos, die Unternehmerin mit der MINT-Bio-Kleidung für Mädchen

Eva Parth dos Santos hat Wirtschaft studiert und jahrelang für Versicherungen gearbeitet. Nach einer Karriere in einer großen internationalen Firma, wo sie Softwaresysteme implementiert und ausgerollt hat, ist sie nun in der Start-up Welt gelandet. Dort ermutigt sie als Modedesignerin junge Mädchen und Frauen mit ihrem Unternehmen Mint Girls, ihr Interesse an Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik auszuleben, indem sie ihnen die Möglichkeit zu Kleidung mit Astronautinnen, Lastwagen, Raketen und mehr gibt. Im Gespräch spricht sie über die Hintergründe für ihr Unternehmen. Sie erzählt, was sie aus Robotik-Kursen mit Kindern gelernt hat und gibt Einblicke in ihr eigenes Aufwachsen und wie sie möchte, dass ihre – mittlerweile – drei Drittkultur-Töchter aufwachsen. Außerdem begründet sie, warum als Frau die Partnerwahl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben ist.

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#34 Luise Prielinger, die technische Studentin mit dem VERBUND-Frauenstipendium

Luise Prielinger hat einen Bachelor und Master of Science in Technische Physik. Sie ist VERBUND-Frauenstipendiatin. Gerade ist sie dabei ihren Master in Computational Science and Engineering abzuschließen. Im Gespräch spricht sie über ihre Erlebnisse von der Bewerbung bis zum Erhalt des Verbund-Frauenstipendiums. Sie erzählt von ihrem ersten Studienjahr und ihrem ersten angestellten Job: Data Scientist Analyst. Es geht darum, wie es für sie ist, im Wettbewerb zu stehen, warum man ohne Lerngruppe schwer ein technisches Studium schafft. Der Einfluss der Eltern, Tränen vor Professoren, weibliche Vorbilder,  Selbstbewusstsein und Aussagen wie „Du schaust aber nicht so aus, wie wenn du Technik studieren würdest“ sind Thema.

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#33 Jacqueline Berger, die frühere Einzelgängerin mit dem Richtungswechsel vom Bohringenieurwesen zum Data Science

Jacqueline Berger war im Gymnasium so fasziniert von der fraktionierten Destillation Erdöl, dass ihr ihre Chemie-Lehrerin empfahl, in Leoben zu studieren. So kam es, dass Jaqueline Petroleum Engineering samt einem Praktikum bei der OMV studierte. Nach einigen Jahren als Bohrtechnikerin und nach der Geburt ihres Sohnes, hat sie sich für den Umstieg in die Informatik entschieden. Heute ist sie dabei, ein Informatik-Studium mit Schwerpunkt Data Science abzuschließen. Im Gespräch erzählt sie vom Aufwachsen in einer Familie, wo nicht viel Vitamin B vorhanden ist. Sie schildert, warum es für sie schlimm war, mit einem 5er von der Schule nach Hause zu kommen, wie sie durch die Ergotherapeutin ihres Sohnes auf das Informatik-Studium gestoßen ist und erläutert, wieso sie sich für diesen Umstieg von einem Technik-Bereich in einen anderen entschieden hat. Außerdem erzählt sie von ihrem früheren Einzelgängerin-Dasein, welche Vor- und Nachteile es hat bzw. gehabt hat, und davon, welche Chance die eigenen Kinder zur Veränderung sein können.

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#32 Annemieke Frank, die Bildungsheldin aus Leidenschaft

Annemieke Frank ist keine Technikerin, bezeichnet sich aber als Bildungsheldin aus Leidenschaft. Sie hat in vielen Ländern gelebt. Ihren Bachelor in Soziologie hat sie in Deutschland absolviert. Für ihr Masterstudium „Media Culture“ ist sie in die Niederlande gegangen. Heute ist sie Geschäftsführerin von „Wir für Schule“ und Co-Gründerin von EduHeroes. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Rolle als Kursleiterin von Kinder-Robotik-Kursen und was sie daraus für die Mädchenförderung im Technologiebereich mitgenommen hat. Sie spricht über ihr Praktikum in der Gaming-Branche, ihr Aufwachsen, das Frauenbild ihrer Kindheit und darüber, was ihr ihre Eltern vorgelebt haben. Es geht unter anderem um Kreativität, Computerspiele, Diversität im Kinderzimmer, ein internationales Umfeld und das Gründen als Frau in der EdTech-Branche.

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#31 Rebekka Aigner-Carmichael, die wortgewandte Legasthenikerin in der Software-Entwicklung

Rebekka Aigner-Carmichael hat eigentlich Technische Mathematik studiert. Nach dem Besuch einer Programmier-Vorlesung hat sie herausgefunden, dass sie lediglich mit einem Laptop ganze Welten bauen kann. Dann hat sie die IT nicht mehr losgelassen und ist auf das Studium „Softwareentwicklung und Wirtschaft“ umgeschwungen. Heute ist sie COO (Chief Operating Officer) eines Softwareentwicklungsunternehmens. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Legasthenie. Sie erzählt von ihrem ersten Freund, einem Computerspieler, und ihrem eigenen Spieltrieb. Sie spricht über ihre miserablen Englisch-Kenntnisse, die durch ihre interkulturelle Beziehung mit einem Engländer aufgeblüht sind und zeigt damit auf, dass man alles kann, wenn man etwas wirklich will. Wir sprechen über Vorurteile, Kultur- und Geschlechterunterschiede, Prinzessinnen, Schminke und die Farbe „Rosa“. Sie erklärt, was sie in ihrer heutigen Rolle macht, was eine Datenschutzexpertin ist und warum Datenschutz das Wichtigste ist, was wir heute haben. Sie spricht über Personen, die sie in dem bestärkt haben, wer sie heute ist und was sie heute tut – eine unglaublich faszinierende Frau, die so viel zu sagen hat und der man zuhören muss, kann und soll!

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