Johanna Schmidt ist die älteste von vier Kindern. Informatik war ihre zweite Wahl. Nachdem sie an ihrer Wunsch-Fachhochschule nicht aufgenommen wurde, hat sie ihrer zweiten Option, dem Informatikstudium mit dem Schwerpunkt Visual Computing, die Chance gegeben. Sie hat nicht nur das Bachelor- und Masterstudium, sondern auch das Doktorat abgeschlossen und ist heute Forschungsgruppenleiterin am VRVis, dem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung in Wien. Neben so vielen anderen Sachen ist sie Autorin mehrerer Publikationen. Auf die Frage, wie der Titel einer Publikation über sie selbst lauten würde, sagt sie ganz klar: „Nicht aufgeben“. Im Gespräch spricht sie darüber, warum sie das Informatikstudium nicht aufgegeben hat, was Informatikerinnen den lieben langen Tag so machen, was sie als Forscherin in der Informatik so macht, warum Frauen in der Informatik wichtig sind und wie es ihr auf ihrem bisherigen Weg, von der Informatikstudentin, über die Software-Ingenieurin und schließlich zur Leiterin der Visual Computing-Gruppe gegangen ist.

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Ich wäre ein verdammt schlechter Arzt. Deshalb glaube ich nicht, dass Informatik etwas für jeden ist.

– Johanna Schmidt

Das ganze Gespräch mit Johanna Schmidt