Schlagwort: technology

#63 Josefine Schaefer, vom Dolmetschen über ein Bootcamp in die IT

Josefine Schaefer war lange der Meinung, dass sie einmal als Dolmetscherin arbeiten wird. So kam es, dass sie mehrsprachige Kommunikation sowie „Information Science and Communication“ studiert hat. Danach hat sie als Beraterin gearbeitet und für NGOs und Startups Kommunikationsstrategien und Marketing-Kampagnen entwickelt. Als sie kurzfristig ihren Job verloren hat, hat sie sich geschworen, einen Job zu finden, wo sie nie wieder so plötzlich ihren Job verliert oder ganz schnell einen neuen findet. Das hat sie in ein dreimonatiges Bootcamp und schließlich zum Quereinstieg in die IT geführt. Im Gespräch spricht sie von ihrem Weg über die Arbeitslosigkeit zum Quereinstieg in die IT. Sie spricht über ihre Erfahrungen mit dem Bootcamp, ihre Herausforderungen mit dem Programmieren und teilt ihre Ideen für mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit in der IT.

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#62 Kenza Ait Si Abbou, die Frau, die keine Panik vor der Technik hat

Kenza Ait Si Abbou hatte schon von klein auf ein Faible für Mathematik und löste schon als kleines Mädchen Rechenaufgaben schneller, als ihre Mut­ter neue stellen konnte. So ist es nicht verwunderlich, dass sie Elektrotechnik und Telekommunikation studiert hat. Heute ist sie leitende Managerin und Expertin für Künstliche Intelligenz und Robotik. Es ist ihr erklärtes Ziel andere auf die Reise in Richtung der großen Zukunftsthemen Robotik und Künstliche Intelligenz mitzunehmen. 2020 erschien ihr erstes Buch »Keine Panik, ist nur Technik« und wurde ein Spiegel Bestseller. Anfang 2022 folgte ihr zweites Buch, das Kinderbuch „Meine Freundin Roxy – Roboterzähmen leicht gemacht“. Für ihr Engagement wurde Kenza bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam, dass sie Bücher geschrieben hat, wie dieser Schreibprozess so war und was er mit ihr gemacht hat. Sie spricht darüber, wie sie aufgewachsen ist, was sie als Kind so gemacht hat und was sie von ihren Eltern geerbt hat. Sie erklärt, was sie als Ingenieurin so macht und was eine „People Mangerin“ ist. Außerdem erklärt sie, warum Klavier spielen und Mathematik mehr miteinander gemeinsam haben, als man vielleicht anfangs glauben würde und wieso Prokrastination überhaupt nicht ihr Ding ist.

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#61 Anna Franziska Michel, die „Verrückte“, die Mode und Tech vereint

Anna Franziska Michel hat eigentlich zuerst Lehramt studiert, das Staatsexam gemacht, bevor sie sich in Modedesign inskribierte und dieses Studium abschloss. Während der Gründung ihres eigenen Modelabels wurde ihr bewusst, dass die Arbeit sehr ineffizient und die alleinige Umsetzung ihrer Kreativität in Mode Designs nicht genügend ist. Es kam ihr nach kurzer Zeit sinnlos vor, einfach noch mehr Kleidung zu produzieren. Ein Grund, weswegen sie ihr eigenes Produkt entwickelt hat: Eine auf Künstliche Intelligenz basierte B2B Software Lösung, welche die Wertschöpfungkette im Design auf einen Klick verkürzt und darüber hinaus die Möglichkeit schafft, persönliche Daten in Designs zu transformieren. Ihre Vision ist die holistische Digitalisierung der Modeindustrie. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit, warum sie zunächst ihrer Mutter als Lehrerin gefolgt ist, dann aber von diesem Weg abgekommen ist. Sie gibt ganz persönliche Einblicke in ihren Gründungsprozess. Sie erklärt, warum sie gerne mit Sportlerinnen zusammenarbeitet, warum man als Mutter nie alleine gründen sollte und was es bedeutet, Freunde im Unternehmen zu haben. Außerdem spricht sie darüber, wie sie als Gründerin gelernt hat, „nein“ zu sagen, zu priorisieren und Dinge abzugeben. Abschließend erklärt sie, was die private Anna Franziska von der geschäftlichen unterscheidet.

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#60 Adela Mehic-Dzanic, die Frau Frech in der IoT-Branche

Adela Mehic-Dzanic ist das, was man eine Musterschülerin nennt. Sowohl die Schule als auch das Studium der Telekommunikationstechnik hat sie mit Bestnote absolviert. Vor bald zehn Jahren kam sie mit ihrem Mann nach Österreich. Was folgte ist eine inspirierende und steile Karriere und gleichzeitig eine beeindruckende Geschichte ihres Aufstieges als bosnisches Arbeiterkind. Heute ist sie Führungskraft bei einem Softwareunternehmen, Vizepräsidentin eines Female Leaders Netzwerks und macht mit ihrem Podcast „Making it in Austria“ ihr eigenes Ding. Ihr Ziel: ihre Karrieregeschichte mit 1000 Frauen auf der ganzen Welt zu teilen. Das Gespräch mit ihr ist geprägt vom Schlagwort „Arbeit“ und vielen Lebensweisheiten. Wir sprechen über die Verhältnisse in Bosnien, über Aufstiegschancen im technischen Bereich und über ihr Leben, das sie sich in Österreich gemeinsam mit ihrem Mann von Null weg aufgebaut hat.

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#59 Andrea Mizelli-Ojdanic, das promovierte Model als Leiterin eines technischen Studiengangs

Andrea Mizelli-Ojdanic studierte und promovierte in Physik. Heute ist sie Studiengansleiterin eines Mechatronik/Robotik-Bachelor- und Master-Studiengangs an einer technischen Fachhochschule. Im Gespräch erzählt sie, wie sie als Tochter einer studierten Elektrotechnikerin und eines studierten Elektrotechnikers aufgewachsen ist. Sie erzählt von ihren eigenen Lehrerinnen und spricht darüber, was eine gute Lehrende ausmacht und was es bedeutet, einem technischen Studiengang vorzustehen. Wir sprechen über den Stellenwert von Geld, Sticheleien unter Männern und wie wichtig es ist, Kontakte zu haben und sich zu zeigen, anzuklopfen und zu sagen „hier bin ich.“

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#58 Antje Adam, die UX-Designerin, die draufgekommen ist, dass man kein Informatik-Crack sein muss, um in der IT zu arbeiten

Antje Adam hat einen Bachelor und Master in Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften. Sie ist zertifizierte SCRUM-Masterin und arbeitet als IT-Consultant und UX-Designerin. Im Gespräch erzählt sie, wieso sie nach einer Tätigkeit im Marketing in die IT abgebogen ist. Sie erklärt den Unterschied zwischen der Rolle als Product Owner und Produktmanagerin. Wir loten aus, inwieweit der Product Owner ein guter Einstieg in die IT-Branche ist und inwieweit es Sinn macht, das SCRUM-Zertifikat zu erwerben. Außerdem sprechen wir über das Mamasein, die Kombination von Informatik und Psychologie, und darüber, welchen Vorteil es hat, einen ITler an der Seite zu haben.

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#57 Susanne Schuchall, die Geografin, die mit Fragen „Bomben“ wirft

Susanne Schuchall hat Geographie mit dem Schwerpunkt Tourismus und strategisches Management studiert. Nach dem Studium ist sie in einer kleinen Tourismus-Werbeagentur in ihren ersten Job eingestiegen. Dann aber bald zur Deutschen Bahn gewechselt. Seit 2017 arbeitet sie als Projektleiterin für Multimodale Mobilitätskonzepte mit Schwerpunkt Autonomes Fahren und Transport on Demand. Zu technischen Themen bildet sie sich mit Massive Open Online Courses (MOOCs) stetig weiter. Im Gespräch spricht sie über ihre Motivation MOOCs zu besuchen. Sie gibt Einblicke in ihren Bildungsweg und warum das Fragen stellen für ihren Beruf so wichtig ist. Wir sprechen über ihr Aufwachsen, den Technologie-Einsatz in ihrem Haushalt und warum ihre Töchter mit drei Jahren ein Tablet „haben mussten“.

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#56 Britta Daffner, die Macherin aus Leidenschaft

Britta Daffner hat Wirtschaftsinformatik im Bachelor und „Service Management and Engineering“ im Master studiert. Als Bereichsleiterin für „Data & Technology Transformation“ treibt sie täglich Unternehmenstransformationen voran und unterstützt mit ihrer eigenen gegründeten Plattform Macherinnen, die in der Konzern- und Wirtschaftswelt etwas verändern wollen. 2021 erschien zudem ihr Buch „Die Disruptions-DNA“, das dazu inspiriert, die Digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Im Gespräch erzählt sie, welchen Stellenwert Technologie in ihrem Aufwachsen gespielt hat. Sie erläutert ihre Motive für ihre Studienwahl und den Tätigkeitsbereich eines Consultants. Ein hohes Arbeitspensum, Burn-out, Veränderung und Reflexion sind die Stichwörter dieses Gesprächs.

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#55 Anja Lorenz, die Medieninformatikerin im E-Learning

Anja Lorenz fand Mathematik und Diablo I und II schon immer gut. Deswegen wollte sie “was mit Computern” studieren. Weil sie aber Hardware doof und 3D-animierte Filme gut fand, hat sie Medieninformatik studiert. Über Umwege ist sie in den E-Learning Bereich gekommen. Sie hat eine Promotion abgebrochen, weil die ersten Erfahrungen in der Praxis und realen Projekten rund um offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources) und Open Science dann doch spannender waren. Seit 2014 verbessert sie als „Queen of MOOC Maker“ die Welt mit freien Bildungsangeboten. Im Gespräch erzählt sie, warum sie sich als Schülerin schon in Informatik-Vorlesungen gesetzt hat und nie in Frage gestellt hat, warum Frauen Technik nicht können sollten. Wir sprechen über Informatiker-Witze, ob man über sie lachen sollte oder nicht und inwieweit das Argument „weil es zu wenig Frauen gibt“ motiviert, den Weg in die Informatik einzuschlagen. Außerdem erläutert sie, warum ein freier Mittwoch in ihrem Stundenplan sie in die E-Learning Branche brachte. Sie erklärt, inwieweit ihre heutige Rolle im E-Learning noch mit Informatik zu tun hat.

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#54 Carolin Desirée Töpfer, der „Heinz“ mit vielen Hüten

Carolin Desirée Töpfer ist Unternehmerin, Digitale Nomadin, Diplom-Politologin, Datenschutzbeauftragte, Ansprechpartnerin für IT & IoT Sicherheit. Im Sommer 2020 ist sie nach Estland ausgewandert, um dort ihr Cybersecurity Startup „Cyttraction“ zu gründen. Im Gespräch erzählt sie, warum sie nach dem Studium der Politikwissenschaft, noch das Studium der Informatik drangehängt hat. Sie spricht über ihre Rolle als Start-up Gründerin und wie es so ist, als Frau eine Finanzierung aufzutreiben. Außerdem erklärt sie, warum man sie durchaus „Heinz, den grünen Frosch“ nennen kann, aber wie sie sonst auf keinen Fall mehr behandelt werden will.

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#53 Petra Grell-Kunzinger, die Serienunternehmerin mit mathematischer Vorbildung

Petra Grell-Kunzinger will einen Unterschied machen und etwas bewegen. Sie ist studierte Mathematikerin und hat Erfahrung als Geschäftsführerin, Strategin, Innovationsmanagerin und im Investmentbanking. Heute trägt sie gleich mehrere Hüte gleichzeitig: Investorin, Gründerin, Startup-Mentorin und Managerin. Im Gespräch erzählt sie, warum sie 13 Jahre lang Lehrerin werden wollte, aber dann doch keine geworden ist. Sie spricht darüber, was sie antreibt, was sie aus der Mathematik mitgenommen hat und warum sie selbst ein Social Impact Startup gegründet hat. Außerdem erklärt sie, inwieweit sie Ungerechtigkeiten anspricht, was sie nicht mag und warum sie Gummibärchen zählt.

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#52 Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte, vom „Rüffel“ zur Gründerin

Anna Maria Brunnhofer-Pedemontes Lebenslauf ist bunt und reicht von Wirtschaft über Mode und Design hin zu Kunstwissenschaft und Philosophie. Inspiriert von ihrer eigenen Familie, einer Gründerfamilie, und ihrem Interesse für Computational Logic erkannte sie, dass “Computer Vision” ein spannender und aufstrebender Zweig ist. So hatte sie den Gedanken, eine Technologie zu entwerfen mit der der menschliche Körper über simple Kameras vermessen werden kann. Heute arbeitet sie mit ihrem Team und ihrem Unternehmen genau daran – an der neuen Ära der „human-centered AI“. Im Gespräch gibt sie Einblicke in ihr Leben als Unternehmerin und erläutert, warum sie keine Angst vor Finanzen hat. Sie erzählt vom Mamasein und darüber, dass sie überrascht war, das sie das auch kann. Sie spricht über ihre Gedanken, Informatik zu studieren, warum sie sich aber dafür nicht vorbereitet gefühlt hat. Sie gibt Einblicke, in ihre Laufbahn, inwieweit ihr Technologie hilft, um mit ihrem blinden Bruder zu kommunizieren und warum es ihr seit jeher wichtig ist, dass Fortschritt für alle möglich ist und der gesamten Menschheit dient. Außerdem teilt sie ihre Gedanken darüber, wie Female Empowerment tatsächlich aussehen sollte.

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Auch wenn der techshelikes-Podcast ausschließlich Frauen vorstellt, möchten wir alle Personen, egal welchen Geschlechts (oder Geschlechtslosigkeit), welchen Alters und welcher Generation, welcher Kultur, welchen Glaubens und welcher Herkunft herzlich willkommen heißen, sich auf eine Reise zu diesen Frauen zu begeben. Sie alle erzählen von ihrem Aufwachsen, ihrem Beruf, ihrem Leben und was sie zu den Frauen gemacht hat, die sie heute sind und die wir möglicherweise bewundern. Sie waren und sind Mathematikerinnen, Informatikerinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen. Sie haben oder machen eine MINT-Ausbildung - formal oder informell. Und viele von ihnen sind auch eines: Mütter. Diese Lebensaufgabe, diesen Beruf, möchten wir im Podcast nicht ausklammern.

Vielleicht zeigt dir der Podcast einen MINT-Beruf, den du so noch nicht kanntest, der dich interessiert und inspiriert. Vielleicht bringt dir der Podcast einen Gedanken näher, über den du so noch nicht nachgedacht hast. Und vielleicht, ja vielleicht, macht er dir am Ende Mut, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und deinen Weg anders zu gehen, als die Gesellschaft oder deine Umgebung von dir erwartet.

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