Schlagwort: Jane Hart

#40 Claudia Hümpel, die Jungsmama mit der Schornsteinkarriere in der IT

Claudia Hümpel hat Mathematik und Informatik studiert, in theoretischer Informatik promoviert und anschließend einige Jahre Software entwickelt. Sie hat schon 1999 mit ihrem Säugling unterm Arm remote vom Home-Office aus gearbeitet und in einer männerdominierten Branche eine „Schornsteinkarriere“ hingelegt, Teams, Abteilungen und ein IT-Unternehmen geleitet. Heute nutzt sie diese vielfältigen Erfahrungen als Managerin, Trainerin, Führungsfrau und Beraterin in IT, Organisation, Projekt- und Personalmanagement. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Onkel und seinem Beitrag zu ihrer IT-Karriere. Sie spricht über ihre Vorbilder und darüber, welch ein Vorbild ihre Mutter für sie war. Sie erzählt von ihren Spielsachen, was sie an ihrer eigenen Erziehung ändern würde und wie sie ihren Sohn erzogen hat. Sie erzählt von ihrer Reaktion, als sie als Schwangere die Position der Geschäftsführerin angeboten bekam und darüber, wie ihr Weg daraufhin weiter verlief.

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#39 Claudia Nicoleta Grimm, die Informatikerin aus der Not heraus

Claudia Nicoleta Grimm kommt ursprünglich aus Rumänien. 2002 wurde sie dazu aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Die Alternative: Abschiebung. Ihr Ausweg: Ein Studium der Informatik. Heute bringt sie selbst Mädchen und jungen Frauen programmieren bei und gibt Menschen Mut ihren Weg zu gehen, vor allem jenen, die an Multipler Sklerose leiden. Im Gespräch spricht sie über ihren Antrieb, Menschen zu helfen. Sie erzählt, was sie sich unter der Informatik vorgestellt hat, bevor sie das Studium begonnen hat. Außerdem spricht sie über die Berufsvorstellungen, die ihre Familie für sie hatte und zeigt auf, wie wichtig die Männer im Informatik-Studium für sie waren. Wir sprechen über Coding Schulen für Geflüchtete und Migrant*innen sowie Orte, um Möglichkeiten aufzuzeigen.

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#38 Miriam Weberstorfer, die Quartärbiologin und Archäologin mit der Augmented-Reality-Rätselrallye

Miriam Weberstorfer hat eine HTL für Grafik und Design besucht. Danach hat sie Quartärbiologie und Archäologie des Paläolithikums studiert. Sie hat ArchäoNow gegründet, ein Unternehmen, das spielerische und interaktive Kultur- und Wissensvermittlung in Form von Rätselrallyes und mit dem Einsatz von Augmented Reality durchführt. Im Gespräch spricht sie darüber, inwieweit sie sich selbst als Naturwissenschaftlerin sieht. Sie zeigt an ihrem eigenen Beispiel auf, wie ausschlaggebend mediale Ereignisse und Freundinnen auf die Bildungs- und Berufswahl sind. Zudem begründet sie, warum sie sich über eine HTL mit Informatik-Schwerpunkt nicht drüber getraut hat und warum sie keinen Zugang zur Mathematik und Technik gefunden hat. Sie spricht über ihr Unternehmen: wie es dazu kam, Augmented Reality zu implementieren, wie man ein Unternehmen ohne Startkapital gründet, wie hilfreich dabei, ihre Ausbildung in Grafik und Design an der HTL war. Wir sprechen über Handschlagqualität und die Zusammenarbeit mit Freunden im beruflichen Kontext.

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#37 Martina Gaisch, die Diversitätsforscherin, die umsetzt

Martina Gaisch ist in Kärnten groß geworden, in ein neusprachliches Gymnasium gegangen und nach einem 1-Jahresaufenthalt in Paris zum Studium der Translationswissenschaften nach Österreich zurückgekehrt. Sie hat eine Disseration an der Schnittstelle zwischen Hochschulforschung, Bildungssoziologie und Soziolinguistik geschrieben. Heute ist sie der Kopf des Diversitätsmanagements der FH Hagenberg. Im Gespräch spricht sie darüber, warum Initiativen, die Mädchen und Frauen für den MINT-Bereich sensibilisieren, und die es oft schon so lange gibt, noch immer viel zu selten Wirkung zeigen. Dabei erwähnt sie ihre eigene Forschung und hebt dabei besonders die Ergebnisse eine ihrer Studien hervor. Sie erzählt, warum Technik für sie nicht denkbar war und zeigt auf, was es braucht, andere Wege zu gehen. Einen neuen Weg möchte auch sie gehen. Welchen, erzählt sie in dieser Podcast-Episode.

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#36 Melanie Skola, die Studentin im Findungsprozess

Melanie Skola hat einen Bachelor of Science in Engineering in Innovations- und Produktmanagement. Danach hat sie sich für ein wirtschaftliches Masterstudium entschieden. Sie arbeitet als Content Creator. Im Gespräch spricht sie über die Vorbildwirkung der Eltern. Sie spricht darüber, warum sie sich von einem eher technischen Studium dann doch wieder für ein wirtschaftliches Aufbaustudium entschieden hat. Und gibt Einblicke in ihren Findungsprozess und ihre Gedanken.

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#35 Eva Parth dos Santos, die Unternehmerin mit der MINT-Bio-Kleidung für Mädchen

Eva Parth dos Santos hat Wirtschaft studiert und jahrelang für Versicherungen gearbeitet. Nach einer Karriere in einer großen internationalen Firma, wo sie Softwaresysteme implementiert und ausgerollt hat, ist sie nun in der Start-up Welt gelandet. Dort ermutigt sie als Modedesignerin junge Mädchen und Frauen mit ihrem Unternehmen Mint Girls, ihr Interesse an Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik auszuleben, indem sie ihnen die Möglichkeit zu Kleidung mit Astronautinnen, Lastwagen, Raketen und mehr gibt. Im Gespräch spricht sie über die Hintergründe für ihr Unternehmen. Sie erzählt, was sie aus Robotik-Kursen mit Kindern gelernt hat und gibt Einblicke in ihr eigenes Aufwachsen und wie sie möchte, dass ihre – mittlerweile – drei Drittkultur-Töchter aufwachsen. Außerdem begründet sie, warum als Frau die Partnerwahl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben ist.

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#34 Luise Prielinger, die technische Studentin mit dem VERBUND-Frauenstipendium

Luise Prielinger hat einen Bachelor und Master of Science in Technische Physik. Sie ist VERBUND-Frauenstipendiatin. Gerade ist sie dabei ihren Master in Computational Science and Engineering abzuschließen. Im Gespräch spricht sie über ihre Erlebnisse von der Bewerbung bis zum Erhalt des Verbund-Frauenstipendiums. Sie erzählt von ihrem ersten Studienjahr und ihrem ersten angestellten Job: Data Scientist Analyst. Es geht darum, wie es für sie ist, im Wettbewerb zu stehen, warum man ohne Lerngruppe schwer ein technisches Studium schafft. Der Einfluss der Eltern, Tränen vor Professoren, weibliche Vorbilder,  Selbstbewusstsein und Aussagen wie „Du schaust aber nicht so aus, wie wenn du Technik studieren würdest“ sind Thema.

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#33 Jacqueline Berger, die frühere Einzelgängerin mit dem Richtungswechsel vom Bohringenieurwesen zum Data Science

Jacqueline Berger war im Gymnasium so fasziniert von der fraktionierten Destillation Erdöl, dass ihr ihre Chemie-Lehrerin empfahl, in Leoben zu studieren. So kam es, dass Jaqueline Petroleum Engineering samt einem Praktikum bei der OMV studierte. Nach einigen Jahren als Bohrtechnikerin und nach der Geburt ihres Sohnes, hat sie sich für den Umstieg in die Informatik entschieden. Heute ist sie dabei, ein Informatik-Studium mit Schwerpunkt Data Science abzuschließen. Im Gespräch erzählt sie vom Aufwachsen in einer Familie, wo nicht viel Vitamin B vorhanden ist. Sie schildert, warum es für sie schlimm war, mit einem 5er von der Schule nach Hause zu kommen, wie sie durch die Ergotherapeutin ihres Sohnes auf das Informatik-Studium gestoßen ist und erläutert, wieso sie sich für diesen Umstieg von einem Technik-Bereich in einen anderen entschieden hat. Außerdem erzählt sie von ihrem früheren Einzelgängerin-Dasein, welche Vor- und Nachteile es hat bzw. gehabt hat, und davon, welche Chance die eigenen Kinder zur Veränderung sein können.

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#32 Annemieke Frank, die Bildungsheldin aus Leidenschaft

Annemieke Frank ist keine Technikerin, bezeichnet sich aber als Bildungsheldin aus Leidenschaft. Sie hat in vielen Ländern gelebt. Ihren Bachelor in Soziologie hat sie in Deutschland absolviert. Für ihr Masterstudium „Media Culture“ ist sie in die Niederlande gegangen. Heute ist sie Geschäftsführerin von „Wir für Schule“ und Co-Gründerin von EduHeroes. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Rolle als Kursleiterin von Kinder-Robotik-Kursen und was sie daraus für die Mädchenförderung im Technologiebereich mitgenommen hat. Sie spricht über ihr Praktikum in der Gaming-Branche, ihr Aufwachsen, das Frauenbild ihrer Kindheit und darüber, was ihr ihre Eltern vorgelebt haben. Es geht unter anderem um Kreativität, Computerspiele, Diversität im Kinderzimmer, ein internationales Umfeld und das Gründen als Frau in der EdTech-Branche.

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#31 Rebekka Aigner-Carmichael, die wortgewandte Legasthenikerin in der Software-Entwicklung

Rebekka Aigner-Carmichael hat eigentlich Technische Mathematik studiert. Nach dem Besuch einer Programmier-Vorlesung hat sie herausgefunden, dass sie lediglich mit einem Laptop ganze Welten bauen kann. Dann hat sie die IT nicht mehr losgelassen und ist auf das Studium „Softwareentwicklung und Wirtschaft“ umgeschwungen. Heute ist sie COO (Chief Operating Officer) eines Softwareentwicklungsunternehmens. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Legasthenie. Sie erzählt von ihrem ersten Freund, einem Computerspieler, und ihrem eigenen Spieltrieb. Sie spricht über ihre miserablen Englisch-Kenntnisse, die durch ihre interkulturelle Beziehung mit einem Engländer aufgeblüht sind und zeigt damit auf, dass man alles kann, wenn man etwas wirklich will. Wir sprechen über Vorurteile, Kultur- und Geschlechterunterschiede, Prinzessinnen, Schminke und die Farbe „Rosa“. Sie erklärt, was sie in ihrer heutigen Rolle macht, was eine Datenschutzexpertin ist und warum Datenschutz das Wichtigste ist, was wir heute haben. Sie spricht über Personen, die sie in dem bestärkt haben, wer sie heute ist und was sie heute tut – eine unglaublich faszinierende Frau, die so viel zu sagen hat und der man zuhören muss, kann und soll!

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#30 Sara Nill und Elisabeth Steffen, die FEMALE TechTalk Podcasterinnen

Sara Nill und Elisabeth Steffen sind die Köpfe hinter dem Podcast „FEMALE TechTalk“. Sie absolvieren den Frauenstudiengang „Informatik und Wirtschaft“ an der HTW Berlin, wo sie sich auch kennengelernt haben. Bevor sie plötzlich die Idee hatten, Informatik zu studieren, haben sie in unterschiedlichen Jobs gearbeitet: Tänzerin, Yogalehrerin, Autorin, Kampfkunsttrainerin, Türsteherin, Veranstaltungsmanagerin und Pressesprecherin. Heute arbeiten sie im Kollektiv daran, andere Frauen in die spannende Welt der Informatik einzuladen. Im Gespräch reflektieren sie ihren bisherigen Weg und ihren Zugang zur Informatik. Sie erzählen von den Büchern, die sie als Kinder geliebt haben, und geben ganz private Einblicke in ihre Interessen, ihre Ziele und ihr Leben.

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#29 Carmen Faust-Ellsässer, die Vatertochter in der Steuergeräteentwickung

Carmen Faust-Ellsässer hat Mathematik und Computerwissenschaft studiert. Nach ihrer Promotion in Mathematik hat sie sich für die Industrie entschieden. Nach einigen Jahren in verschiedenen Rollen im Bereich der Simulation – Ingenieurin, Teamleiterin und Fachexpertin – arbeitet sie heute als Senior Managerin. Im Gespräch erzählt die selbsternannte Vatertochter, wann sie das erste Mal gelötet hat. Sie erklärt, was eine Simulationsingenieurin so macht, wie ihr Weg von der Mitarbeiterin zur Führungskraft so verlief und warum man es sich als Frau „antun“ soll, in die Technik zu gehen und eine Führungsrolle einzunehmen. Außerdem spricht sie darüber, warum es für sie eine Rolle gespielt hat, dass ihr Mann ein Techniker ist.

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